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HäUFIGE FRAGEN

Welche Impfungen braucht mein Pferd?
Wir empfehlen die regelmäßige Impfung gegen Influenza, Herpes und Tetanus. Turnierpferde impfen wir nach den Angaben der FN.
Für alle drei Impfungen gilt, dass zu Beginn eine Grundimmunisierung erfolgt. Nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung muss zum Erhalt des Impfschutzes eine regelmäßige Auffrischungsimpfung durchgeführt werden. In einigen Fällen können Impfungen gegen Tollwut, Druse oder das West- Nil-Virus sinnvoll sein. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Impfkonzept.

Wie entwurme ich mein Pferd?
Die Notwendigkeit einer regelmäßigen Entwurmung der Pferde mit wechselnden Präparaten und zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr ist mittlerweile in fast jedem Stall bekannt. Die häufigsten Endoparasiten des Pferdes sind die Großen und Kleinen Palisadenwürmer (Strongyliden), der Spulwurm (Parascaris equorum), der Zwergfadenwurm (Strongyloides westeri), die Magendasseln (Gasterophilae) und die Bandwürmer (Cestoden) des Pferdes. Nicht alle Würmer stellen zur gleichen Zeit eine Gefahr dar. Das ideale Entwurmungsregime für einen Stall hängt von der Bestandsgröße, dem Weidemanagement und vielen anderen Faktoren ab. Pferde, die in einer Gruppe zusammen leben, sollten gleichzeitig behandelt werden. Sinnvoll ist die Entnahme einer Kotprobe vor und nach der Entwurmung. In einer Kotprobe können die Eier der meisten Parasiten nachgewiesen werden. So kann der Wurmbefall eines Bestandes festgestellt bzw. der Therapieerfolg kontrolliert werden. Allgemein kann gesagt werden, dass bei 4 Entwurmungen pro Jahr die Gefahr eines ernsthaften Wurmbefalls deutlich vermindert ist. Die idealen Entwurmungszeitpunkte sind:

März/April (Rundwürmer)
Juni/Juli (Rundwürmer und Magendasseln, evtl. Bandwürmer)
August/September (Rundwürmer)
November (Magendasseln, Rund- und Bandwürmer)


Eine Entwurmung gegen Bandwürmer sollte in jedem Fall im Herbst/Winter erfolgen, da zu diesem Zeitpunkt der Überträger der Bandwürmer - die Moosmilbe - nicht mehr aktiv ist. Eine einmalige Gabe der entsprechenden Wurmkur ist zu diesem Zeitpunkt ausreichend. Auch in den Sommermonaten ist eine Bandwurmbehandlung bei Bedarf sinnvoll. Zu dieser Zeit sollte die Eingabe des Antiparasitikums 2x im Abstand von 4 Wochen erfolgen, da die Moosmilbe zu diesem Zeitpunkt noch aktiv ist (Stichwort Fellpflege). Eine jährliche Entwurmung gegen Bandwürmer ist notwendig, da der Parasitennachweis in einer Kotprobe infolge der unregelmäßigen Ausscheidung von Eiern nur selten gelingt. Fohlen und Jungpferde müssen häufiger entwurmt werden! Fohlen werden erstmals mit 10-14 Tagen mit einer speziellen Wurmpaste entwurmt. In den ersten Wochen erfolgen weitere Entwurmungen in 3-4- wöchigem Abstand. Mit einem halben Jahr können die Fohlen in 8- wöchigem Abstand entwurmt werden. Tragende Stuten sollten ca. 6-8 Wochen vor der Geburt das letzte Mal entwurmt werden. In der ersten Woche nach der Geburt erfolgt eine erneute Entwurmung, um das Fohlen zu schützen (wichtig!). Weitere Informationen zu einzelnen Wurmerkrankungen finden sie auch unter http://www.equivetinfo.de/html/wurminfektionen.html.

Wie wird eine Hengstkastration durchgeführt?

Wir führen Hengstkastrationen in jedem Alter und in der Regel im Liegen unter Vollnarkose durch. Ab einem Alter von 2,5 Jahren ist eine bedeckte Kastration angeraten. Aus Sicherheitsgründen führen wir eine bedeckte Kastration bei allen Hengsten durch. Bei der bedeckten Kastration wird die Verbindung zur Bauchhöhle chirurgisch verschlossen, um einen Darmvorfall aus der Kastrationswunde zu verhindern. Die Operation im Liegen ist sowohl für das Pferd, als auch für den Operateur sicherer und angenehmer durchführbar. Die Operation wird bei Ihnen vor Ort im Idealfall auf der Weide durchgeführt. Eine ambulante Operation hat den Vorteil, dass das Immunsystem des Pferdes die lokale Keimflora schon „kennt“ und keine Gefahr einer Infektion mit Hospitalismuskeimen (therapieresistenten Fremdkeimen) besteht. Zudem verbleiben die Hengste in Ihrer gewohnten Umgebung und haben weniger Operations- und Umgebungsstress.

Können Blutuntersuchungen direkt in der Praxis durchgeführt werden?

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, im praxiseigenen Labor ein Blutbild und/oder Organwerte ohne lange Wartezeiten zu bestimmen. Desweiteren arbeiten wir eng mit dem IDEXX Vet Med Labor, Synlab Labordienstleistungen und dem Labor ZeckLab zusammen. In bestimmten Lebens- und Entwicklungsphasen kann die Überprüfung des Blutbildes des Pferdes sehr sinnvoll sein. Besonders bei älteren Pferden sollte regelmäßig ein sog. „Geriatrisches Screening“ durchgeführt werden, um z.B. organische Probleme und Spurenelement-Mangel frühzeitig zu erkennen. Allgemein können durch das Blutbild z.B. Entzündungsgeschehen, veränderte Leber-, Nieren- und Muskelwerte, allergische und parasitologische Probleme festgestellt werden. Auch häufige Mangelerscheinungen wie z.B. Selen- oder Zink-Mangel werden mit Hilfe eines Blutbildes häufig erkannt. Sowohl ein Mangel, als auch eine Überversorgung mit Spurenelementen kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Wenn sie hierzu Fragen haben, rufen sie uns gerne an.



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